Die kurze Antwort
Die Kosten unterscheiden sich stark nach Größe, Alter, Wohnort, Gesundheit, Fütterung und Betreuungsbedarf. Plane nicht nur den Kaufpreis, sondern eine laufende Monatsreserve und zusätzliche Rücklagen für unerwartete Tierarztkosten ein.
Einmalige Kosten
Dazu gehören je nach Herkunft die Schutzgebühr oder der Kaufpreis, Erstausstattung, Transport, erste Tierarzttermine, Kennzeichnung und gegebenenfalls eine Hundeschule. Die Ausstattung muss bei einem Welpen teilweise ersetzt werden, wenn er wächst.
Laufende Kosten
- Futter und Kauartikel
- Hundesteuer und Haftpflichtversicherung
- Routineuntersuchungen, Impfungen und Parasitenprophylaxe
- Pflege, Krallen- und Fellpflege
- Hundeschule, Betreuung oder Gassi-Service
- Rücklage beziehungsweise Kranken- oder OP-Versicherung
Der Deutsche Tierschutzbund weist darauf hin, dass Futter, Hundesteuer, Versicherung und Tierarztkosten regelmäßig eingeplant werden müssen und stark von Größe, Rasse, Wohnort und Vorerkrankungen abhängen. Deutscher Tierschutzbund – Hunde richtig halten
Notfallreserve
Eine OP oder chronische Erkrankung kann die Haushaltsplanung deutlich belasten. Lege deshalb vor dem Einzug fest, welchen Betrag du monatlich zurücklegst und wie du größere Behandlungskosten absicherst. Versicherungen unterscheiden sich bei Selbstbehalt, Ausschlüssen, Wartezeiten und Erstattungsgrenzen.
Budget vor dem Einzug testen
Überweise drei Monate lang den geplanten Monatsbetrag auf ein separates Konto. Wenn das ohne Probleme funktioniert, bekommst du ein realistischeres Bild, ob die Hundehaltung dauerhaft in dein Budget passt. Vergiss außerdem Urlaubsbetreuung und mögliche Einkommensausfälle nicht.
