Katzen verbergen Beschwerden häufig. Deshalb ist der Vergleich mit dem individuellen Normalzustand besonders wertvoll.
Der kurze Gesundheitsblick
Beobachte Appetit, Trinkverhalten, Gewicht, Fell, Augen, Ohren, Maul, Kotabsatz, Beweglichkeit und Sozialverhalten. Veränderungen wie ungepflegtes Fell, übler Maulgeruch, häufiges Kratzen, Lahmheit oder Rückzug sollten nicht über längere Zeit ignoriert werden.
Pflege ohne Zwang
Gewöhne die Katze zunächst an Berührung und Belohnung. Kurze Einheiten mit weicher Bürste, Blick auf die Pfoten und einem kurzen Blick ins Maul sind besser als langes Festhalten. Krallen werden nur bei Bedarf und mit geeignetem Werkzeug gekürzt; bei Unsicherheit hilft die Tierarztpraxis.
Vorsorge planen
Impfstatus, Parasitenprophylaxe, Zahnkontrollen und Gewichtsverlauf werden individuell beurteilt. Wohnungskatzen haben ebenfalls Vorsorgebedarf. Für ältere Tiere können häufigere Kontrollen sinnvoll sein.
Praktisch umgesetzt
- Transportbox dauerhaft offen und positiv zugänglich stehen lassen.
- Gesundheitsunterlagen und Medikamentenplan aktuell halten.
- Notfallnummer der Tierarztpraxis griffbereit speichern.