Die kurze Antwort
Kontrolliere deinen Hund nach Aufenthalten im Grünen, entferne gefundene Zecken möglichst rasch mit einer geeigneten Zeckenzange oder -karte und besprich einen passenden Parasitenschutz mit der Tierarztpraxis. Kein Mittel schützt in jeder Situation vollständig.
Kontrolle nach dem Spaziergang
Streiche mit den Händen durch das Fell und prüfe besonders Kopf, Ohren, Hals, Achseln, Leisten und Zwischenzehenbereiche. Kleine Zecken können wie dunkle Punkte wirken. Häufiges Absuchen reduziert die Zeit, in der eine Zecke am Hund sitzt.
Zecke richtig entfernen
- Setze das Werkzeug hautnah am Zeckenkopf an.
- Ziehe langsam und gleichmäßig nach oben, ohne die Zecke zu quetschen.
- Desinfiziere die Stelle bei Bedarf und beobachte sie einige Tage.
- Wasche die Hände und entsorge die Zecke sicher.
Öle, Klebstoff, Alkohol oder andere Hausmittel gehören nicht auf die Zecke. Sie können die Entfernung erschweren und reizen die Haut. Der VDH weist darauf hin, dass Zecken Krankheitserreger übertragen können und geeignete Präparate je nach Risiko tierärztlich ausgewählt werden sollten. VDH – Parasitenprophylaxe
Wann zum Tierarzt?
Rötung oder Schwellung an der Einstichstelle, Fieber, ungewöhnliche Müdigkeit, Lahmheit, Appetitlosigkeit oder dunkler Urin nach einem Zeckenstich sollten tierärztlich abgeklärt werden. Eine Zecke bedeutet nicht automatisch eine Erkrankung, aber Symptome sollten ernst genommen werden.
Schutzmittel
Spot-ons, Halsbänder und Tabletten unterscheiden sich bei Wirkstoff, Wirkdauer, Anwendung und Nebenwirkungen. Die Auswahl hängt unter anderem von Gewicht, Alter, anderen Tieren im Haushalt und Reisezielen ab. Verwende nur für Hunde zugelassene Präparate und halte dich an die Packungsangaben.
Quellen
VDH – Parasitenprophylaxe beim Hund · VDH – Zecken und Flöhe