Jagen, Blockieren von Wegen, Verstecken, Unsauberkeit oder dauerhaftes Ausweichen können auf sozialen Stress hindeuten.
Nicht jede Katze braucht Gesellschaft
Charakter, Alter, Vorerfahrungen und Raumangebot zählen. Eine zweite Katze ist keine automatische Lösung für Langeweile. Vor der Vergesellschaftung sollten Erwartungen realistisch geprüft werden.
Ressourcen entzerren
Mehrere Toiletten, Futterplätze, Wasserstellen, Kratzflächen und Rückzugsorte ermöglichen Ausweichen. Engstellen und Sackgassen werden entschärft. Jede Katze braucht Zugang zu wichtigen Ressourcen ohne an einer anderen vorbeimüssen zu müssen.
Zusammenführung langsam gestalten
Neue Katzen werden zunächst getrennt untergebracht. Gerüche können vorsichtig ausgetauscht werden, bevor Sichtkontakt und kurze gemeinsame Zeiten folgen. Bei heftigen Kämpfen oder Verletzungen wird getrennt und professionelle Hilfe hinzugezogen.
Praktisch umgesetzt
- Konflikte nicht bestrafen oder anschreien.
- Tagebuch zu Begegnungen und Auslösern führen.
- Bei anhaltendem Stress tierärztliche oder verhaltensmedizinische Beratung nutzen.